Eine Arbeitsplatzberechnung zeigt, wie viel Arbeitszeit für den Betrieb und die Betreuung einer Liegenschaft benötigt wird.
Sie wird vor allem in der Hauswartung, Reinigung und im Facility Management eingesetzt. Ziel ist es, den Arbeitsaufwand nicht nur zu schätzen, sondern nachvollziehbar zu berechnen und daraus den benötigten Personalbedarf abzuleiten.

Gebäude verändern sich. Nutzungen ändern sich, Flächen werden erweitert oder umgebaut und auch die Anforderungen an Reinigung und Hauswartung können sich verändern.
Eine alte Schätzung entspricht deshalb nicht automatisch noch dem tatsächlichen Bedarf.
Eine Arbeitsplatzberechnung zeigt, wie viel Arbeitsaufwand tatsächlich anfällt und wie viele Stellenprozente dafür benötigt werden. Das schafft eine bessere Grundlage für Personalplanung, Budgetierung und Organisation.
Je nach Liegenschaft werden unterschiedliche Tätigkeiten berücksichtigt:
• Unterhaltsreinigung
• Grundreinigung
• Hauswartung
• Aussenanlagen und Umgebungsarbeiten
• technische Kontrollen
• Abfallentsorgung
• Sonderarbeiten
• administrative Aufgaben
Dabei werden nicht nur die Quadratmeter betrachtet. Auch die Nutzung, Häufigkeit und Art der anfallenden Arbeiten spielen eine wichtige Rolle.
Ein stark frequentiertes Schulhaus kann beispielsweise trotz ähnlicher Fläche einen deutlich höheren Arbeitsaufwand verursachen als ein wenig genutztes Bürogebäude.
Grundsätzlich wird zuerst die Liegenschaft mit ihren relevanten Flächen und Nutzungen erfasst. Anschliessend werden die anfallenden Tätigkeiten und deren Häufigkeit bestimmt.
Aus diesen Angaben wird der benötigte Arbeitsaufwand berechnet. Das Ergebnis kann anschliessend in Arbeitsstunden, Stellenprozente oder benötigte Pensen umgerechnet werden.
So lässt sich nachvollziehbar feststellen, wie viel Personal für eine Liegenschaft oder mehrere Liegenschaften benötigt wird.

Eine Gemeinde betreibt beispielsweise ein Schulhaus, eine Turnhalle und ein Verwaltungsgebäude.
Für die verschiedenen Gebäude werden Flächen, Nutzungen und Tätigkeiten erfasst. Dazu gehören unter anderem Reinigung, Hauswartung, Kontrollgänge und Aussenarbeiten.
Aus der Berechnung ergibt sich beispielsweise ein jährlicher Arbeitsaufwand von 2'400 Stunden. Dieser Aufwand kann anhand der verfügbaren Jahresarbeitszeit in ein entsprechendes Arbeitspensum beziehungsweise Stellenprozente umgerechnet werden.
Damit basiert die Personalplanung nicht nur auf einer Schätzung, sondern auf einer nachvollziehbaren Berechnung.
Eine Arbeitsplatzberechnung kann insbesondere für Gemeinden, Schulen, Verwaltungen und Unternehmen mit mehreren Liegenschaften sinnvoll sein.
Sie hilft beispielsweise dabei:
• bestehende Stellenprozente zu überprüfen
• den Personalbedarf neu zu bestimmen
• Personalkosten besser zu planen
• verschiedene Liegenschaften miteinander zu vergleichen
• Veränderungen bei Gebäuden und Nutzungen abzubilden
Mit Klarum können Gemeinden, Verwaltungen und Unternehmen den Arbeitsaufwand ihrer Liegenschaften strukturiert erfassen und den daraus resultierenden Personalbedarf berechnen.
Damit entsteht eine transparente Grundlage für die Planung von Arbeitszeit, Pensen und Stellenprozenten – ohne dass sämtliche Berechnungen manuell in verschiedenen Tabellen geführt werden müssen.
Eine Arbeitsplatzberechnung macht sichtbar, wie viel Arbeitszeit für eine Liegenschaft tatsächlich benötigt wird.
Dabei werden nicht nur Flächen, sondern auch Nutzung, Tätigkeiten und deren Häufigkeit berücksichtigt. Das Ergebnis unterstützt Gemeinden, Schulen und Unternehmen dabei, ihren Personalbedarf nachvollziehbar zu planen und Stellenprozente sinnvoll festzulegen.